Cap Sheet / Oberflächenschutzfolie
Eine abziehbare Schutzfolie auf der Oberseite bestimmter Produkte. Sie schützt die Oberfläche bei Handhabung und Verarbeitung. Der Zeitpunkt des Abziehens richtet sich nach dem Produkt.
Das Fachlexikon für Material, Oberfläche, Verarbeitung und Pflege: Definitionen mit praktischem Bezug.
Eine abziehbare Schutzfolie auf der Oberseite bestimmter Produkte. Sie schützt die Oberfläche bei Handhabung und Verarbeitung. Der Zeitpunkt des Abziehens richtet sich nach dem Produkt.
Die Dicke einer benannten Schicht oder Schichtkombination. Angaben sind nur vergleichbar, wenn enthaltene Bestandteile und Messgrundlage klar sind.
Die Schicht, die Folie und geeigneten Untergrund verbindet. Ein Haftklebstoff stellt beim Anlegen und Andrücken Kontakt zur Oberfläche her. Er ist von Trägerfolie und Deckschicht zu unterscheiden.
PPF steht für Paint Protection Film. Im Fahrzeugbereich bezeichnet es eine Schutzfolie für geeignete Lackoberflächen. Steinschlagschutzfolie ist eine gebräuchliche Bezeichnung; transparent, matt oder farbig beschreibt jeweils die Ausführung.
Ein Kunststoff, der unter anderem in Folien für Fahrzeuggestaltung eingesetzt wird. Seine Eigenschaften hängen von Rezeptur und Aufbau ab. PVC und TPU sind unterschiedliche Werkstofffamilien.
Eine vorübergehende Abdeckung des Klebstoffs. Sie wird beim Verarbeiten abgezogen und bleibt nicht als Schutzschicht auf dem Auto.
Die äußere Beschichtung der Folie. Sie beeinflusst Oberflächeneindruck, Reinigung und das Verhalten feiner Spuren. Zusammensetzung und Funktion unterscheiden sich zwischen Produkten.
Eine Familie thermoplastischer Polyurethan-Werkstoffe. Je nach Rezeptur können sie flexibel und elastisch sein. TPU wird häufig als Trägermaterial moderner Fahrzeug-Lackschutzfolien eingesetzt.
Der optische Eindruck gebündelter Reflexionen an einer Oberfläche. Glänzende PPF soll einen reflektierenden Eindruck über der vorhandenen Farbe erhalten oder erzeugen.
Eine wasserabweisende Oberfläche, auf der sich beispielsweise Tropfen bilden. Der Begriff beschreibt das Benetzungsverhalten, nicht die mechanische Steinschlagfestigkeit.
Ein Oberflächeneindruck mit geringem Glanz. Matte PPF kann auf geeignetem Mattlack eingesetzt werden oder das Erscheinungsbild von Glanzlack verändern.
Wie deutlich Farbe und Details durch transparente Folie sichtbar sind. Trübung, Struktur und Farbwirkung können den Eindruck verändern.
Eine fein strukturierte Oberfläche, die besonders in Spiegelungen sichtbar wird. Der wahrgenommene Eindruck kann vom Lack, vom Folienaufbau oder von der verklebten Oberfläche stammen.
Eine Oberfläche, die zwischen ausgeprägt matt und hochglänzend eingeordnet wird. Die Produktbezeichnung ist kein einheitlicher Messwert; verschiedene Satinfolien können unterschiedlich wirken.
Das Zurückgehen feiner Oberflächenspuren bei dafür entwickelten Folien. Die Reaktion hängt vom Beschichtungssystem und seinen vorgesehenen Bedingungen ab; Wärme kann sie unterstützen.
Die Verformung der Folie bei der Anpassung an Konturen. Zulässige Stärke und Vorgehen hängen von Produkt und Bauteilform ab.
Eine Flüssigkeit zur Positionierung geeigneter nass verklebter Folien. Zusammensetzung, Konzentration und Anwendung müssen zu den Herstellervorgaben passen.
Eine hochstehende beziehungsweise nicht mehr haftende Folienkante. Vorbereitung, Schmutz, Spannung, Geometrie und spätere Beanspruchung kommen für die Beurteilung in Betracht.
Folie wird um eine geeignete Bauteilkante geführt, um die sichtbare Grenze zu verlagern. Machbarkeit hängt von Geometrie und Zugang ab.
Vorarbeiten zur Verringerung geeigneter oberflächlicher Lackdefekte, häufig durch Polieren. Sie sind von der eigentlichen Folierung zu unterscheiden.
Ein gelartiges Hilfsmittel in bestimmten freigegebenen Folien-Montagesystemen. Es ist keine zwingende Zutat für jede Lackschutzfolie.
Der Zuschnitt der Folie anhand einer digitalen Schnittdatei vor der Montage. Muster und Anpassungen bestimmen die spätere Kontur der Abdeckung.
Die unmittelbar wahrnehmbare Haftwirkung beim Positionieren. Sie ist nicht mit der endgültigen Haftung nach dem vorgesehenen Montage- und Setzprozess gleichzusetzen.
Montage aus größer zugeschnittener Rollenfolie mit anschließendem Anpassen und Besäumen statt ausschließlich vorgefertigter Kontur. Verfahren unterscheiden sich nach Betrieb und Bauteil.
Sätze zugeschnittener Folienteile für bestimmte Bereiche oder Fahrzeugmodelle. Die Formteile sind eine Vorbereitung, keine Garantie einfacher Verklebung.
Ein Paketname für wichtige vordere Fahrzeugflächen. Die genaue Bauteilliste ist nicht einheitlich festgelegt und muss im Angebot stehen.
Schutz ausgewählter vorderer Abschnitte statt vollständiger Bauteile. Lage und Zusammensetzung des Pakets können variieren.
Eine weitreichende Abdeckung der lackierten Außenflächen. Auch dafür sind eine genaue Bauteilliste und benannte Ausschlüsse nötig.
Das kontrollierte Ablösen der Folie vom Untergrund einschließlich möglicher Klebstoffreste. Eignung und Verfahren hängen von Folie und Lackzustand ab.
Eine Garantie legt vertraglichen Umfang und Bedingungen fest. Die Nutzungsdauer beschreibt, wie lange die konkrete Folie unter ihren Einsatzbedingungen geeignet bleibt.
Die Widerstandsfähigkeit eines Materials oder Aufbaus gegen Veränderungen durch UV-Einwirkung. Sie ist nicht dasselbe wie die Messung der hindurchgelassenen UV-Strahlung.
Eine Veränderung hin zu einem gelblichen Farbeindruck. Sie ist von Ablagerungen und oberflächlichen Verfärbungen zu unterscheiden, die möglicherweise gereinigt werden können.
Unerwünschtes Material auf oder unter der Folie. Ablagerungen wie Insektenreste unterscheiden sich von Partikeln, die bei der Montage eingeschlossen wurden.
Eine Fahrzeugfolie für Gestaltung oder Farbwechsel, häufig mit anderem Aufbau als speziell entwickelte PPF. Auch Lackschutzfolie kann farbig angeboten werden.
Eine Oberflächenbehandlung, die Optik und Reinigungsverhalten beeinflussen soll. Sie bildet nicht dieselbe austauschbare physische Folienbarriere wie PPF.
Örtliche Beschädigungen durch auftreffende Partikel. PPF schafft eine zusätzliche physische Barriere; das Ergebnis hängt vom Einschlag und dem Folienaufbau ab.